Mittwoch, 19. April 2017

Buchempfehlung: "Der Club" von Takis Würger

Es ist nur ein ganz schmales, dünnes Buch: 

Hans wächst als Einzelkind auf, als seine Eltern den Wunsch nach einem Kind schon längst begraben hatten. Seine ganze Kindheit hindurch sollte er ein Außenseiter bleiben, den die anderen Kinder meiden. Sein Vater aber nimmt ihn eines Tages mit zum Boxen und verleiht Hans dadurch für eine kurze Zeit ein Ventil, seine ganze Unsicherheit und Frustation zu bewältigen. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn viel zu früh sterben seine Eltern und er kommt in eine Kloster-Schule. Übrig bleibt als einzige Verwandte eine Tante in England, die ihn schließlich nach einiger Zeit zu sich holt und eine ungewöhnliche Bitte an ihn hat. Er soll sich in den sog. Pitt-Club in Camebridge aufnehmen lassen, einen elitären Box-Club und dort ein Verbrechen aufklären. Doch welche Rolle spielt seine Tante in dieser ganzen Geschichte? Wem kann er trauen und welches Verbrechen wartet auf ihn hinter den Türen der Elite-Universität?

Der Schreibstil von Takis Würger ist so dicht und klar, dass man ab der ersten Seite wissen möchte, wie es weitergeht. Die gesamte Geschichte wird aus 7 verschiedenen Perspektiven erzählt, was kompliziert erscheint, es aber nicht ist. Und natürlich spielt auch eine Rolle, wieviel erfunden oder echt ist, denn schließlich war Würger selbst Mitglied in einem renommierten Box-Club in Camebridge. Und so liest man atemlos Seite um Seite bis zum großen Finale, um das Buch dann sofort dem Nächsten in die Hand zu drücken.

"Allein ging ich durch die Straßen von London, spuckte ein wenig Blut auf den Asphalt und fühlte mich gut. Ich war ein Boxer, ein Mann. Ein leichtes Nieseln setzte ein, das beste Wetter der Welt. In der Hand trug ich die Sporttasche mit meinen nassen Handschuhen."

LG von Caro

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Sonntag, 16. April 2017

Osterschnipselei

Ich wünsche euch allen 
"Frohe Ostern!"
Der Osterhase brachte sehr lustige Emoji Powerbanks im Kacki-Design*,
es gab den absolut genialen Osterzopf nach Frieda (Rezept),

Burgerzeit bei "Most wanted Burger" mit einem unfassbar leckeren Honolulu-Burger mit Hühnchen und gebratener Ananas,
Lesezeit mit "Ein wenig Leben"*
und natürlich Schokoladenhasen.
LG von Caro

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Mittwoch, 12. April 2017

12 von 12 - April 2017


Herzlich willkommen zu meinen "12 von 12"!
Es hat eigentlich den ganzen Tag geregnet, es war grau, es war kalt, es war nass. So richtig schön eklig!
 Also hab ich mich in meine neue Jacke geschmissen, hab den Lieblingsschirm rausgeholt und bin zu Fuß ein paar Kleinigkeiten einkaufen gegangen
Wer guckt denn da so vorwitzig aus der Charliebag?

Dienstag, 11. April 2017

Buchempfehlung: "Der nasse Fisch" von Arne Jysch

Am Freitag war ich auf Einladung des Carlsen-Verlages bei einer Lesung zu "Der nasse Fisch" von Arne Jysch* eingeladen. Das Besondere an dieser Lesung war, dass es sich nicht um ein normales Buch handelt (das gibt es nämlich bereits: "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher*, mittlerweile schon in der 48. Auflage), sondern um seine Adaption als Graphic Novel.
Graphic Novels üben mehr und mehr eine Faszination auf mich aus. Dachte ich, ich hätte (bis auf Horror und andere Randbereiche) bereits aus fast allen Genres etwas gelesen, hab ich erst letztes Jahr diese Art von Literatur entdeckt. Wer denkt, es sei vergleichbar mit banalen Comics, der irrt. Es hilft zwar, wenn man auch schon immer gerne Comics gelesen hat, (wie ich zB stundenlang in den Ferien) da man dann mit dem Aufbau vertraut ist, aber Graphic Novels sind meist eher für Erwachsene. Sie sind unheimlich komplex, detailverliebt durch die Bilder und saugen einen durch diese neue Dimension geradezu rein in die Geschichte. Man braucht mindestens so lang für das wirkliche Lesen einer Graphic Novel wie für ein richtiges Buch.

Die Lesung wa einfach toll. 
Zum einen, weil sowohl Arne Jysch als auch Volker Kutscher anwesend waren und spannende Einblicke in ihre jeweilige Arbeit gegeben haben. So hat Volker Kutscher bereits für seine bis jetzt 6-bändige Krimireihe um den Komissar Gereon Rath umfängliche Recherche betreiben müssen, um möglichst realistisch über den Alltag im Berlin der 20er Jahre schreiben zu können. Arne Jysch als Illustrator musste zusätzlich noch viel mehr über die Gewohnheiten der Menschen erfahren. Wie hielten die Männer ihre Hüte? Wie dick war der Stoff der Anzüge? Behielten die Damen auf Festen im Haus ihre Hüte auf? Wie sahen die Lichtschalter im Komissariat aus und waren die Leitungen verputzt oder einfach über die Wand verlegt? Kein Wunder also, dass er für das Zeichnen dieser Graphic Novel mehrere Jahre brauchte. Und beide haben trotz der gleichen Geschichte etwas vollkommen Eigenständiges geschaffen. Und demnächst kommt sogar eine Verfilmung unter der Regie von Tom Tykwer raus. 
Zum anderen handelte es sich um eine szenische Lesung. Da wurden mit Hilfe von Geräuschen und Stimme einzelne Bilder zum Leben erweckt: wenn der Russe betrunken in Raths Zimmer torkelt und ihn niederschlägt, der Schuss sich im Donner löst, die leise Tanzmusik im Hintergund als Rath auf einer Party auf Männer trifft, die nur scheinbar unbestechlich sind. Wir waren alle ganz gebannt. Ein großes Kompliment an das Team von Carlsen!

LG von Caro

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Sonntag, 9. April 2017

Happy Sunday!

Ich kann nichts dafür, das Asanoha-Muster findet mich immer wieder:
Die hübschen kleinen Übertöpfe mit Campanula drin, gibt es gerade bei Rewe.

Wunderschönen Sonntag!

LG von Caro

Donnerstag, 6. April 2017

Patch me if you can!

Die Stickmaschine fristet hier im Haus leider inzwischen ein trauriges Dasein. Große Kinder finden Gesticktes total uncool, kleine Kinder finden alles uncool, was große Kinder uncool finden. Und so landete meine einst vielgenutzte Stickmaschine auf dem Schrank. Dass sie außerdem die letzten aus dem Freundeskreis bestellten Zahlen nur noch widerwillig und schlaufelnd ablieferte, tat sein Übriges, sie erstmal schweren Herzens einzumotten.

Aber jetzt überlege ich ernsthaft, sie wieder auf Vordermann zu bringen, denn Susanne von der Hamburger Liebe hat ja wohl die coolsten Patches, die es gibt, designt:
 Es gibt zwei verschiedene Serien und Sonja von Kunterbunt, bei der ihr die Serien ab heute käuflich erwerben könnt, bietet auch fertig gestickte Patches an. Und darum hab auch ich welche trotz schlaufelnder Maschine und man munkelt, dass sich große Kinder bereits mehrer Exemplare gesichert haben. So uncool ist Sticken wohl dann plötzlich doch nicht ;o)
Die Serien "OMG cool" und "OMG sweet" gibt es ab heute bei kunterbunt!

LG von Caro

Samstag, 1. April 2017

Buchempfehlung für Vor-und Selberleser: "Mach die Biege, Fliege!" von Kai Pannen

Wer noch auf der Suche nach einem Geschenk für Ostern für kleine Leser ist, dem kann ich "Mach die Biege, Fliege!" von Kai Pannen* empfehlen:

Ihr erinnert euch? In "Du spinnst wohl!"* sollte Bisy, die Fliege, eigentlich der Spinne Karl-Heinz als Weihnachtsbraten schmecken, jedoch hatte sie es geschafft, durch ihr vorwitzige und schlaue Art, ihn stattdessen als Freund zu gewinnen und so lebten die beiden seitdem als fröhliche und ungewöhnliche WG im Spinnennetz .  Leider bricht jetzt der Frühling an und was machen die Menschen im Frühjahr? Genau - Frühjahrsputz. Auch ihr Spinnennetz in der Ecke des Zimmer fällt dem Besen zum Opfer und plötzlich heimatlos stehen die beiden vor dem großen Abenteuer, sich ein neues Zuhause suchen zu müssen. Zu Karl-Heinz Entsetzen findet Bisy, sie sollen in den Garten ziehen. In den Garten! Da gibts es doch tausende von anderen Insekten, kleine und große, gefräßige und nette und auch noch Vögel! Ob die beiden es wohl schaffen, sich in der Wildnis ein neues ruhiges Plätzchen zu erobern?

Großer Spaß wie immer aus dem Tulipan-Verlag. Bisy und Karl-Heinz sind ein sehr lustiges und ungewöhnliches Paar und ich hoffe auf noch viele kurzweilige Geschichten aus ihrem Leben.

LG von Caro

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Dienstag, 28. März 2017

"Und wie war es auf der Leipziger Buchmesse, Frau Kännchen?"

Wollt ihr wissen, wie es mir auf der Leipziger Buchmesse ergangen ist?
Dann holt euch einen Kaffee und nehmt euch ein bißchen Zeit.
Einer der vielen Vorteile als aktiver (Buch-)Blogger ist, dass man sich als Presse auf der Buchmesse akkreditieren kann, dh man darf den Pressebereich nutzen, die freie Garderobe für Journalisten und hat eine Dauerkarte für die Messe inkl. der Nahverkehrsanbindungen. 

Donnerstag, 23. März 2017

Buchmesse, ich komme!

Morgen starte ich zur Leipziger Buchmesse, zum ersten Mal und ich bin total gespannt und aufgeregt, wie es mir gefällt. Meine Sachen hab ich mir schon mal rausgelegt, denn ein Messebesuch will gut geplant sein. Mein Presseticket muss ich mir noch direkt im Pressezentrum abholen. Neben diversen Müsliriegeln gesellt sich ein externer Akku, eine Mappe mit den Veranstaltungen, die ich gerne besuchen möchte (von denen ich wahrscheinlich nur die Hälfte schaffen werde, aber man kann ja träumen) und Visitenkarten. Das türkise Band ist für die Aktion Buchbloggerbande von der Literatourlistin, eine schöne Aktion, damit sich Buchblogger auf der Messe gleich erkennen.
Ich freue mich, das Team vom Loewe-Verlag endlich nach vielen emails kennenzulernen, die tollen Frauen vom Carlsen-Verlag wiederzusehen, auf Lesungen von Stefan Beuse zu "Das Buch der Wunder"* und Takis Würger zu "Der Club"* (auch wenn ich beide bereits bei stories gehört habe) oder "Die Geschichte der Bienen" mit Maja Lunde*. Ich will auf jeden Fall zu den Ink Rebels an den Stand, in der Blogger Lounge vorbeigucken, zu den Menschen von Lovely Books und am Sonntag freue ich mich total auf die sog. Blogger Sessions, die die Leipziger Messe extra für Buch-Blogger ausrichten, mit tollen Vorträgen. Und natürlich hab ich mir noch die passende Tasche zur Messe genäht, nur der Plot muss noch drauf, aber das mach ich heute nachmittag ganz in Ruhe.

Wer von euch ist denn auch auf der Leipziger Buchmesse? 
Habt ihr noch Tipps zum Überleben?

LG von Caro

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Montag, 13. März 2017

Nachgetragen: 12 von 12 - März 2017

Gestern fehlte die Zeit und die Ruhe, um mich während meines Wochenendbesuches bei meiner Freundin ins Netz einzuwählen und die Bilder meiner "12 von 12" im Blog hochzuladen, darum bekommt ihr sie erst jetzt zu sehen.

Mein gemütliches Besucherbett mit aktueller Lektüre wollte ich nur ungern verlassen, aber wir hatten etwas Tolles vor.

Bei zunächst noch sehr bedecktem Himmel sind wir nach St.Peter-Ording gefahren.
Und eigentlich ist es bei trübem Wetter dort schöner als bei strahlendem Sonnenschein. 
Findet auf jeden Fall mein norddeutsches Herz




Sonntag, 12. März 2017

12 von 12 - März 2017

Herzlich Willkommen zu "12 von 12!" im März!
Mal gucken, ob ich es heute schaffe, im hohen Norden sind nämlich Ferien. 
Aber für euch erscheint "Die Liste" wie immer pünktlich um 17 Uhr!

Viel Spaß und LG von Caro


Mittwoch, 8. März 2017

Angeguckt: Tschick - der Film (DVD)



Wenn man 14 ist und in Ostberlin wohnt, kann das Leben schon hart sein. Dann kann es passieren, daß man plötzlich "Psycho" in der Schule genannt wird, nur weil man einen Aufsatz über den Alkoholismus der Mutter geschrieben hat. Oder daß der neue Mitschüler Tschick aka Andrej Tschichatschow in der Klasse schon morgens nach Alkohol riecht. Oder die Angebetete einen nie bemerkt. Und als dann die Sommerferien beginnen, der Vater sich lieber mit seiner Assistentin vergnügt, während die Mutter eine Entziehungskur macht, steigt man lieber in einen von Tschick geklauten Lada und fährt drauflos, Richtung Walachei, statt alleine am Pool rumzuhängen und Videospiele zu spielen. Ein Roadmovie, wie es so schön heißt. Natürlich geht nichts glatt und mal ganz davon abgesehen, daß man ja mit 14 noch gar nicht Autofahren darf, erleben die beiden Jungs allerhand skurrile Begebenheiten und erleben einen Sommer voller Freiheit und Abenteuer, den sie ihr Leben lang nicht vergessen werden.

Das Buch habe ich 2012 mit Begeisterung gelesen und war mehr als angetan als feststand, dass ausgerechnet einer meiner Lieblingsregisseure, nämlich Fatih Akin, den Roman verfilmt. Da konnte ja nichts schiefgehen. Ins Kino hab ich es dann natürlich mal wieder nicht geschafft, stattdessen hab ich mich auf die DVD gefreut. Gespannt war ich va auf die Hauptdarsteller. Oft hat man ja ganz andere Bilder im Kopf, wenn man das Buch liest, aber hier passt es wirklich gut: Maik, als Außenseiter der Klasse mit längeren stähnigen Haaren, unauffällig bis zur Unsichtbarkeit und Tschick, der Aussiedler, irgendwie furchteinflößend, unberechenbar, fremd. Und auch die Stimmung des ganzen Films kommt dem Buch sehr nahe: alles erscheint so unwirklich, als wäre dieser Sommer aus der Zeit gefallen. Rundherum mag alles seinen gewohnten Gang laufen, doch diese beiden Jungs in ihrem geklauten Lada erleben ihre eigene Wirklichkeit und gehen an ihre eigenen Grenzen.


Eine wirklich gelungene Romanverfilmung!

LG von Caro

Montag, 6. März 2017

Ausprobiert und für gut befunden: Kochbox von Marley Spoon

Nach fast 14 Jahren mittags für die Kinder kochen, macht sich bei mir eine langsame Frustration breit, irgendwie landen doch verdächtig oft die gleichen Gerichten auf dem Teller. Und so lecker Nudeln mit Hacksoße sind, spannend kochen ist das nicht. Jahrelang hatte ich auch eine Gemüsekiste, aber gerade im Winter war sie dann doch sehr kohllastig und oft blieb Ende der Woche zu viele Gemüse übrig, das ich dann verschenkt habe. Ausprobiert hab ich auch zB die Kochzauberbox, aber sie hat mich nicht überzeugt. Und auch die Kochhaus-Tüten waren zwar lecker, aber doch meist nicht kindertauglich und manche Rezepte einfach zu lang in der Vorbereitung. Chris Kochtüte hier vor Ort hat mir auch gut gefallen, aber meist schaff ich es nachmittags nicht zum Verkaufspunkt und in letzter Zeit sind mir da einfach zuviel Linsen und ähnliches Gedöns drin. 

Also musste etwas Neues her und da kam mir das Posting von "Frühstück bei Emma" gerade recht. Sie berichtete von der Kochbox "Marley Spoon" und die Gerichte sahen einfach lecker aus. 
Inzwischen kommt die Box schon in der 4. Woche und ich freu mich jedes Mal drauf. Man kann bei den Rezpten wählen zwischen "2 Erwachsene" oder "2 Erwachsene und 2 kleine Kinder", was gut für den kleinsten Mitbewohner und mich mittags und einen ausgehungerten Großen, dem das Essen in der Kantine nicht geschmeckt hat, reicht.
 
Zwei Gerichte werden in Tüten gepackt, die man ganz einfach im Kühlschrank lagert und bei Bedarf herausholt. Reste hat man danach keine, alles wird verbraucht. Etwas ärgert mich, dass vieles nochmal einzeln verpackt ist wie zB der Jogurth oder die Sahne, aber wahrscheinlich ist das doch der beste Schutz gegen die Sauerei, sollte mal etwas auslaufen. Und ich frag mich auch, warum man zwar ein Ei selbst bereit halten soll, aber diese mini Päkchen Butter eingepackt bekommt, die man aus Hotels kennt, hat man schließlich auch meist im Kühlschrank. Man kann jede Woche aus 5 verschiedenen Gerichten wählen (das mach ich meist mit dem Kleinsten zusammen) und oft haben wir echt Entscheidungsschwierigkeiten. 
Und so wissen wir nun, dass das kleine Kind Grünkohl mag und wie man "Feuiletee au jambon" kocht. Jedes Gericht hat eine wunderschöne große Rezeptkarte, so dass man das Rezept auch später nachkochen kann und es sind nie mehr als 6 Schritte in der bebilderten Zubereitunganleitung. 
Und auch wenn die Kochbox im Vergleich zu anderen teurer ist, so lohnt es sich, denn die Zutaten sind alle bio und wirklich erstklassig und die Rezepte eine gelungene Mischung zwischen alt und neu.
Eine tolle Entdeckung und echte neue Freude beim Kochen!

LG von Caro

Montag, 27. Februar 2017

Muffins im Waffelbecher mit ganz vielen bunten Streuseln

Heute wird in der Schule Fasching gefeiert und da hab ich mich gestern mal an etwas Neuem versucht, was ich schon lange machen wollte: 

Muffins im Waffelbecher
Was braucht man?
24 kleine Waffelbecher (die stehen bei der Eistruhe oben drüber)

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Für den Teig:
Zunächst 125g Butter mit 125g Zucker, einer Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker cremig rühren. Dann nacheinander 2 Eier unterrühren. Zum Schluß noch 150g Mehl, 1/2 TL Backpulver und 2 Esslöffel Milch. 

Der Teig wird jetzt nach und nach in einen Spritzbeutel gegeben. Das ist eine superklebrige Angelegenheit und alles andere als easy, wenn man das zum allersersten Mal macht, aber da die Waffeldinger doch recht klein sind, lässt sich der Teig so viel einfach einfüllen. 1cm oben Platz lassen! 

Am besten stellt ihr die gefüllten Hüllen in so ein kleines 24er Muffinsblech * (diese Anschaffung lohnt sich sowieso, denn gerade für Geburtstage in der Schule reicht meist für jeden ein kleiner Muffin, die großen aus dem 12er Blech sind oft zuviel). Im vorgeheizten Backofen 16-17 Min backen.
 Abkühlen lassen!
In der Zwischenzeit je 200g helle und dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die abgekühlten Muffins eintauchen und wieder auf das Blech stellen. Aufpassen, dass einem nicht das ganze gebackene Teigstück reinfällt (nicht, dass jemandem das hier passiert wäre, ne ...). 
Die Kuvertüre etwas antrocknen lassen und dann die Muffins wieder kopfüber in bunte Zuckerstreusel tauchen. Wenn die Glasur noch zu flüssig ist, rutschen einem die ganzen Streusel runter (auch das ist hier niemandem bei den ersten passiert, ehrlich nicht ...)

Trocken lassen und fertig!

Witzige Idee, wie ich finde! 
Und kein Müll! 
Haps und weg!

LG von Caro

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Mittwoch, 22. Februar 2017

Neue Sessel-Liebe

Am Wochenende war das Nähkränzchen bei Stoff & Stil und hat sich die neuen Stoffe angeguckt. Gleich drei durften mit nach Hause und den ersten hab ich gleich am Montag verarbeitet. Im Schlafzimmer steht nämlich seit vielen Jahren "Der Stuhl". Sowas habt ihr auch, wetten? Dort sammeln sich im Laufe der Woche alle Klamotten an, die noch nichts für die Wäsche sind, aber auch nicht zurück in den Schrank können, also landen sie auf dem Stuhl. Und irgendwann stapelt sich alles darauf und man schmeißt nur noch oben drauf. Nachdem ich einen Aufräumrappel bekommen hatte, fiel mir wieder ein, wie bequem dieser Stuhl ist. Vor vielen Jahren hatte ich ihn nämlich extra darum meiner liebsten Schwiegermutter abgequatscht, weil ich bei ihr immer darauf saß (nachdem ich den Kater verscheucht hatte). Er kann nämlich schaukeln und sich drehen! Und darum hab ich ihn nach vorne vor mein Bücherregal geschleppt, aber der alte "Bezug" aka Wolldecke sah doch sehr mitgenommen aus und da musste ich natürlich schnell einen neuen Bezug nähen.
Seitdem sitz ich dort täglich und lese, eine Lampe steht jetzt auch daneben und ich brauch unbedingt noch diesen Rollwagen von Ikea für weitere Bücher und meine Kaffeetasse. Und ab Mittag sitzt immer eines meiner Kinder drauf, denn wer kann einem Schaukel-Dreh-Stuhl schon widerstehen?

LG von Caro